Wir über uns

Seit seiner Gründung hat die Schützenbruderschaft in Köln Höhenhaus eine bewegte Geschichte erlebt....
Heute verbinden Tradition und Moderne die rund 90 Mitglieder,
Freunde und Sponsoren der Schützenbruderschaft.

Die Mitglieder nehmen an Kreis-, Bezirks-, Landes- und Deutschen Meisterschaften teil.
Im Verein werden verschiedene Schießdisziplinen ausgeübt;

Wer mehr erfahren möchte, kann ein Schnuppertraining
mit dem jeweiligen Schießsportleiter vereinbaren.
Bitte dazu unser Kontaktformular verwenden.

Wir freuen uns auch über einen Besuch in unserem Schützenheim.
Natürlich können im Schützenheim auch Betriebsfeiern und Feierlichkeiten von Mitgliedern und Freunden ausgerichtet werden.

Wir freuen uns auf neue, interessierte Mitglieder.


Trainingszeiten:
Letzter Trainingstag vor den Sommerferien:
Erster Trainingstag nach den Sommerferien:
Dienstags von 18-20 Uhr
05.07.2016
02.08.2016
Offener Treff:Mittwochs von 19-21 Uhr

In unserem Verein haben Sie die Möglichkeit das Schießen mit verschiedenen Waffenarten zu erlernen und dann natürlich auch zu schießen!
Wir bieten Luftgewehr, Luftpistole, Kleinkaliber und Armbrust an!
Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, das Schießen mit einem Lasergewehr zu trainieren.

In der Gemeinschaft mit Spaß und Freude den Schießsport zu leben,
ist dank dem Engagement jedes Einzelnen möglich.

Besucher sind uns immer herzlich willkommen!



Satzung - St. Hub. Höhenhaus, ab 2015


es wird der Acrobat Reader oder ein anderer PDF Reader benötigt!



Satzung_St_Hub_Höhenhaus_ab_2015.pdf
Satzung - St. Hub. Höhenhaus, ab 2015




Chronik (1925-1930)

Es war an einem Sonntag, dem 19. Juli 1925, als sich 18 Höhenhauser Männer zusammen fanden,
um eine Schützengesellschaft zu gründen, die den Namen "St. Hubertus Schützengesellschaft" tragen sollte.
Sinn und Zweck dieser Gesellschaft war die Austragung sportlicher Schießwettbewerbe.
So war denn auch - neben der Festlegung der Mitgliederbeiträge von monatlich 0,50 Mark -
das Thema Schießstanderrichtung der einzige Tagesordnungspunkt dieser Gründungsversammlung.
Mit einer "kernigen Anfeuerung an die Schützenbrüder" (so das Protokoll) wurde die Versammlung beendet.
Zweifellos hat diese Anfeuerung Früchte getragen, denn das Vereinsleben entwickelte sich in der Folge recht positiv,
worüber die noch erhaltenen Protokolle hinreichend Auskunft geben.

Obwohl damals "in Zivil" und ohne Schützentracht, ging es, der Zeit entsprechend, recht militärisch zu.
Im September 1925 wurde eine "Kleiderkasse" eingerichtet, um für das nächste Jahr die Kleider (Uniformen) anzuschaffen.
Der Beitrag betrug eine Mark. Eine Königskette wurde gestiftet, leider aber die Namen der Stifter im Protokoll nicht festgehalten.

Am 20. September 1925 fand das erste Schützenfest statt, der Krönungsball am achten November.
Vor dem Ball marschierte man nach Dünnwald, um die Dünnwalder Schützen abzuholen.
Erster Schützenkönig in der Vereinsgeschichte wurde Wilhelm Dengler.
Das erste Schützenfest brachte übrigens einen finanziellen überschuss von 106,90 Mark, eine Menge Geld für die damaligen Verhältnisse.
Zur Jahreswende fand ein Bretzelschießen statt, man schoss Orden und Ehrenzeichen aus und man beschloss
karvalistische Sitzungen und Tanzveranstaltungen abzuhalten, die dann auch durchgeführt wurden.

Auf der Generalversammlung Anfang 1926 wählte man ein Offizierskorps, wobei man hierfür solche Mitglieder vorschlug,
die bei der Kavallerie gedient hatten, da solche Leute "des Reitens und des Kommandierens" kundig seien.

Schon im März 1926 hatte die Gesellschaft 55 aktive Mitglieder.
Inzwischen war die Gesellschaft auch im Verband der Kölner Schützenvereine aufgenommen, die Genehmigung der Regierung zur Vereinsgründung lag vor,
und man ging daran eine Satzung auszuarbeiten. Man besuchte (immer noch in Zivilkleidung) die Schützenfeste in Mülheim (Sebastianer- und Schießclub),
in Dünnwald, Schlebusch, Deutsch und Stammheim.

Es wurde beschlossen an den "Deutschen Kampfspielen" als Schützen teilzunehmen und das zweite Schützenfest im Juni 1926 zu veranstalten,
das letztlich mit einem finanziellen Manko von 999,- Mark abschloss.

Auf einem "Sommer- und Rosenfest" sollte diese Charte ausgewetzt werden.
Bei diesem Fest am 1.August 1926 wurde auch erstmals der Tellkönig ausgeschossen.
Um künftig finanzielle Pleiten zu vermeiden, rief man einen Vergnügungsausschuss ins Leben,
der für eine bessere Organisation aller Festlichkeiten zu sorgen hatte.

Inzwischen warf die damalige Arbeitslosigkeit ihre Schatten auch auf die Schützengesellschaft.
Die Beiträge konnten nicht bezahlt werden, die Veranstaltungen waren knapp besucht und der Vorstand hatte Mühe,
den Verhältnissen Rechnung zu tragen. Man sprach von einer teilweisen Abwanderung nach Mülheim beziehungsweise der Bildung eines neuen Vereins.
Diese Querelen konnten offenbar durch die Wahl eines neuen Vorstandes aus der Welt geschaffen werden,
worüber die Vereinsprotokolle hinreichend Aufschluss geben.

Es verdient festgehalten zu werden, dass das einzige (zum Zeitpunkt dieser Niederschrift)
aus der Zeit der Vereinsgründung noch lebende Mitglied Wilhelm Enkeler am 26.09.1926 zum Fahnenoffizier gewählt wurde.
Er war später Adjutant, Kommandant und war bis zu seinem Tode Ehrenkommandant (Red.)

Zum Jahresbeginn 1927 wurde endgültig beschlossen, dass jedes Mitglied über 21 Jahre
spätestens am kommenden Schützenfest einen Uniformrock zu tragen habe. Der Preis betrug 49,- Mark mit einjährigem Zahlungsziel
bei wöchentlicher Ratenzahlung von einer Mark.

Trotz der finanziell schlechten Zeiten (den arbeitslosen Mitgliedern wurde ein Jahresbeitrag erlassen)
wurde die Anschaffung einer Vereinsfahne beschlossen. Aus dieser Zeit hält der Chronist einen Protokollauszug für erwähnenswert,
der folgenden Wortlaut hat: Herr K. stellt den Antrag den Namensteil "Sankt" aus unserem Vereinsnamen fallen zu lassen, woraufhin erklärt wurde,
dieser Antrag müsse der Generalversammlung vorgelegt werden.

Die Teilnahme am Martinszug und das Hubertusfest werden erstmals erwähnt und 1930 wurden erstmals Schießauszeichnungen
durch den Deutschen Schützenbund verliehen. Im gleichen Jahr nahmen 9 auswärtige Vereine am Höhenhauser Schützenfest teil
und man schrieb ins Protokoll, dass die Gesellschaft bei den Einwohnern von Höhenhaus-Höhenfeld sehr beliebt sei.

Bei den Kampfspielen in Breslau war die Gesellschaft durch die Schützen Gerhard Dengler und Kanngießer in der Kölner Mannschaft vertreten.
Kanngießer wurde Deutscher Kampfmeister und Dengler belegte den 7.Platz
und beim Deutschen Bundesschießen in Köln belegte Höhenhaus den ersten Platz.


www.schuetzenverein-hoehenhaus.de
www.schuetzenverein-hoehenhaus.de